Grußwort des Landrates

Das erste internationale Erzählfestival, das im Februar 2005 in Bergisch Gladbach stattfand, machte eines deutlich: Wer erzählt, hat immer jemanden zum Zuhören.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher ließen sich in den Bann der Geschichten ziehen und spürten die Magie des Erzählens und des Zuhörens.
Auch das diesjährige Festival fordert dazu auf, sich zu öffnen und aufmerksam dem zu lauschen, was das Gegenüber berichtet.

Das ganze Wissen der Menschheit wurde über Jahrtausende so weitergegeben, von Generation zu Generation. Und bis heute lebt diese Tradition in manchen Kulturen weiter. Den Schatz der Märchen begann man erst im 19. Jahrhundert aufzuschreiben, damit er nicht verloren gehe und eine noch größere Verbreitung finde. Doch das Buch, die Schallplatte, die Hörkassette oder die CD, die aufwändigste Verfilmung für Kino oder Fernsehen ersetzen das Erzählen und das Zuhören nicht. Märchen haben über Jahrhunderte die Kulturen der Welt geprägt und bereichert, Mythen und Mystisches spielen auch heute noch in unseren Alltag hinein.

Ein altes Sprichwort sagt: "Wer spricht, sät. Und wer zuhört, erntet!"


Das zweite internationale Erzählfestival vom 8. bis 18. März 2007 im Rheinisch-Bergischen Kreis macht uns erneut das Geschenk, zuhören zu dürfen, an den Lippen der Erzählerin oder des Erzählers zu hängen, ihren Worten Glauben zu schenken, sich auf Reisen der eigenen Phantasie zu begeben - jenseits fertiger Bilder und Klischees.


Lassen Sie sich überraschen!


Ihr
Rolf Menzel
Landrat des Rheinisch Bergischen Kreises

Stand: 18.1.2007

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