Programm

Wenn Sie auf den Link zu dem Titel klicken, der Sie interessiert, gelangen Sie zu weiteren Informationen zum Auftritt, zur Erzählerin und zum Veranstaltungsort. Stand: 23.1.2007

Datum

Tag

Uhrzeit

Erzähler

Titel

Ort

08.03.07

Do

20:00

Ritter

1000 x 1000 Schritte
weit fort von Zuhause

GL, Kreishaus

09.03.07

Fr

20:00

Kuntz

Stories, nix als Stories

GL, Rathaus

10.03.07

Sa

19:00

Ellrodt

Geschichten aller Art:
von Robotern und
lockeren Schrauben

Overath, OJO

11.03.07

So

11:00

Moffor

Wenn der Elefant
trampelt

Kürten-Delling
Gemeindesaal

11.03.07

So

20:00

Hasters

Stadthexengeschichten

Rösrath,
Schloß Eulenbroich

12.03.07

Mo

20:00

Lafleur

Spoken Word Performance

Bensberg ZAK

13.03.07

Di

20:00

Willms

Der Rebbe tanzt

Odenthal, Bürgerhaus

14.03.07

Mi

16:00

David

Der Märchenwürfel

GL Forum

14.03.07

Mi

20:00

Gerndt

Die Blaue Stunde

GL, Gnadenkirche,
Gemeindesaal

15.03.07

Do

20:00

Glass

Selbst der Ozean,
falls er sich vermählte

Kürten-Delling
Gemeindesaal

16.03.07

Fr

20:00

Raile/
Bosche

Jadeschwert und
Pflaumenblüte

Kürten, K 44

16.03.07

Fr

15:00

Glass

Workshop
Lebendig erzählen“

GL,Q1

17.03.07

Sa

19:00

Dalkilic
Bosche
Glas
Raile
Kuntz

Der lange Abend der Erzähler

Lindlar,
Freilichtmuseum

18.03.07

So

15:00

Glass

Festival-Happy-End

GL, Gnadenkirche,
Gemeindesaal

       

Auftritte in Schulen

 

1000 x 1000 Schritte weit fort von Zuhause

Vom 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts mussten Tausende von Kindern aus den armen Alpentälern jedes Jahr eine schwere Reise antreten, um sich auf den Kindermärkten für die Arbeit bei schwäbischen Bauern anzubieten, und so ihre Familien vor dem Hungertod zu retten. Foto: André Wirsig

Katharina Ritter,

München, ist eine Geschichtenerzählerin, die ganz frei, schlicht und direkt erzählt. Viele ihrer eigenen Geschichten sind skurril, dunkel und schräg. Sie eröffnet das Festival mit der Schwabenkinder-Geschichte auf der Grundlage von Erzählungen ihrer Großmutter. Sie erzählt von dem Leid, aber vor allem von dem Mut und der Tapferkeit dieser Kinder. An ihren Erzählabenden trägt sie die Tracht der Bregenzerwäldler, die sich seit Jahrhunderten so gut wie nicht verändert hat. Diese Gewänder hat sie von ihrer Großmutter Katharina Ritter geerbt. Foto: André Wirsig www.geschichtenerzaehlerin.de

Donnerstag, 8. März, 20.00 Uhr

Kreishaus Foyer, Am Rübezahlwald 7, Bergisch Gladbach

Begrüßung durch den Landrat
Gelegenheit zum Anschauen der Fotoausstellung von Bettina Flitner "Aus unserer Mitte. Eine Ausstellung über Armut in unserer Nachbarschaft."


Stories, nix als Stories

Von den kleinen und großen Turbulenzen in unserem Alltag, von unseren (Alb-)Träumen und Sehnsüchten, eben vom ganzen Leben, erzählt Stefan Kuntz. Da wird ein gefährlicher Verführer auf dem Gartengrill neben der Hollywood-Schaukel geröstet. Da holt sich die Inhaberin eines Fischgeschäftes Rat bei einer vollbusigen Galionsfigur. Und drei arbeitslose Bäcker kämpfen in einem verstaubten Vorstadt-Café gegen den Bazillus 'Größenwahn’. Diese Geschichten treffen. Mitten aus dem Leben mitten in Herz und Hirn.

Foto: Johannes Broil
Stefan Kuntz,

Bergisch Gladbach, möchte den Alltag als Sprungbrett für einige Saltos in andere Möglichkeiten nutzen. Er bringt die Zuhörer mit seinem trockenem Humor und seinem spröden Charme zum Schmunzeln. Er 'verzällt sich fruh’ (selten auf Kölsch), beschwört, singt, tutet wie eine Schiffssirene, bellt, sehnt, raunt... Stefan Kuntz ist seit 1980 Erzähler und Motor dieses Festivals. Foto: Johannes Broil www.geschichten–erzaehlen.de

Freitag, 9. März, 20 h

Rathaus Bergisch Gladbach, Konrad-Adenauer-Platz


Geschichten aller Art:
Von Robotern und lockeren Schrauben

Haben in einer Welt voller Roboter die Märchen ausgedient? Mitnichten! Auch elektronische Wesen haben das Bedürfnis, sich zu Rittern aufzuschwingen, um Prinzessinnen zu kämpfen und Schätze zu erobern. Dabei stoßen sie natürlich auf Probleme eigener Art, die auch für die Menschen hier und heute höchst unterhaltsam sind.

Martin EllrodtMartin Ellrodt,

Nürnberg, liebt seinen Beruf, weil Erzählen die kleinste und unaufwendigste Form von Theater ist. Die Kulisse, die Figuren, die Farben, Gerüche und Geräusche, alles wird vor dem inneren Auge des Publikums lebendig und vermag auf eine Art und Weise zu berühren wie keine andere Schwesterkunst, sei es nun Theater oder Literatur. www.ellrodt.de

Samstag, 10. März, 19 h

im OJO, Hauptstr. 100, Overath – in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Overath


Wenn der Elefant trampelt

Vor langer, langer Zeit lebte in Afrika eine alte Schildkröte. Eines Tages hatte sie einen seltsamen und wunderbaren Traum von einem Zauberbaum, auf dem alle Früchte der Erde wuchsen. Diesen Traum wollte sie ihren Freunden erzählen. Der Elefant kam und der Löwe; die Schlange und das Zebra kamen, der Affe auch ....

Martin MofforMartin Moffor,

Kamerun/Stuttgart, erzählt nach traditioneller Art der afrikanischen Geschichtenerzähler. In Kulturen, die keine Schrift kennen, kommt dem Erzähler eine wichtige Aufgabe zu. Erzählend muss er die Erinnerungen an Begebenheiten der Vergangenheit und damit die Beziehung des Stammes dazu wach halten. Wenn er von den Taten eines verstorbenen Helden berichtet, identifizieren sich die Zuhörenden mit dem Helden, erleben ihn, als lebte er in ihnen selbst. Die Grenzen von Geburt und Tod werden in solchem Erzählen immer ein wenig offen gehalten, und der Einzelne bleibt mit der Vergangenheit des Stammes und seiner Helden intensiv verbunden. Ihr Leben strömt in ihm fort. www.zam-bah.de

Sonntag, 11. März, 11 h

Gemeindesaal der Evangelischen Gemeinde Delling,
Kürten, Delling 16 (für Kinder ab 5 Jahren)
Anfahrtbeschreibung Delling


Stadthexengeschichten

Mit einem Augenzwinkern erzählt Heima Hasters uns Geschichten aus dem Alltag der „Beratungshexen“, die die Sehnsüchte ihrer Klientinnen und Klienten kennen und würdigen. Diese Hexen haben, was mann so hat – frau auch: ein Seminarhaus am Stadtrand, ein Netzwerk, unkonventionelle Heilungsprozesse, Konkurrenz mit der Geistlichkeit und ab und zu eine Pressekonferenz. Die Hilfe der Stadthexen ist prompt und unbekümmert, manchmal subversiv und immer menschenfreundlich.

Heima HastersHeima Hasters,

Freiburg, erzählt ganz direkt und unbekümmert. Sie ist eine der wenigen Schriftstellerinnen, denen das freie Erzählen eigener literarischer Arbeiten am Herzen liegt. Ihre Stories verkörpern eine neue Dimension der Phantasie und schauen locker auf die Probleme dieser Welt. www.heimahasters.de Foto von Meinolf Kemper, Todtmoos

Sonntag, 11. März, 20 h

Schloss Eulenbroich, Rösrath


Spoken Word Performance

Stan Lafleur liest und kommentiert Passagen aus seinem Buch "neue heimat" und weiteren Bänden. Er redet über Bars, Parks, Fußball und die schöne neue deutsche Welt. Aber seine Heimatdichtung eignet sich nicht zur behaglichen Idylle. Bissig sind seine Texte wie die Kampfhunde, in die er sich in seinem Dichterleben wenigstens als Thema festgebissen hat. Lafleur dichtet von Junkies und abfallbeutelblauen Träumen oder von der großen Liebe hinter der Scheibe der Döner-Bude. Mitreißend rhythmisch ist sein Rap über die Fleischpreise aus einer Supermarktwerbung.

Foto: Heike DieninghoffStan Lafleur,

Köln, hat mit zahlreichen Ideen und Initiativen maßgeblich zum Entstehen der hiesigen literarischen Off-Szene beigetragen, so z. B. mit der Kölner Sprechecke und der "Rheinischen Brigade". Er hat neue Formen von Lesungen entwickelt und damit die Literatur "szenekompatibel" gemacht. Vielleicht wird Lafleur zu einem Link zwischen Erzähler- und Autorenszene. Foto: Heike Dieninghoff

Montag, 12. März, 20 h

ZAK, Bensberg, Reginharstr. 40


Der Rebbe tanzt

Weise Schuhflicker, Rabbis, erzählende Chassiden, die Narren von Chelm und ein jiddischer Eulenspiegel wirbeln umeinander in einem Reigen jüdischer Fabulierkunst. Ein Abend mit einzigartigem Zauber, voll Humor und zu Herzen gehender Begebenheiten in schönster jüdischer Erzähltradition.

christiane WillmsChristiane Willms,

Stuttgart, lebte und reiste mehrere Jahre in zahlreichen Ländern der Welt, so in Südafrika, China und Indien. Dadurch konnte sie ihr Erzählrepertoire in direkten Begegnungen mit einigen der faszinierendsten Kulturen der Welt bereichern. Zuletzt lebte sie ein Jahr in Israel, wo sie Erzählabende veranstaltete, Hebräisch studierte und sich intensiv mit jüdischer Kultur und Erzähltradition auseinandersetzte. www.lavaluna.com

Dienstag, 13. März, 20 h

Bürgerhaus Herzogenhof, Odenthal, Altenberger-Dom-Str. 36


Der Märchenwürfel

Der Märchenwürfel wirbelt auf unterhaltsame Weise Geschichten und Märchen durcheinander und die zuschauenden Kinder bringen noch einmal Turbulenz ins Spiel: sie entscheiden durch Zuruf über den Verlauf der Geschichte und geben z. B. der Königin ein Gesicht, dem Drachen ein Handicap oder erschweren dem Prinzen den Weg zu Dornröschen, indem sie die Dornenhecken spielen. Und die Erzählerin schlüpft in alle Rollen, die von den Kindern kreiert werden.

Dorit DavidDorit David,

Hannover, Clownin und Theaterpädagogin, macht gerne Improvisations- und Erzähltheater. Ihre Erzählweise lebt durch überraschende Wendungen, absurde Brüche und den ausdrucksvoll-komischen Einsatz ihres Körpers. Foto: Bernd Schönberger www.theater-erlebnis.de

Mittwoch, 14. März, 16 h

Stadtbücherei im Forum, Hauptstr. 250, Bergisch Gladbach (für Kinder ab 5 Jahren)


Die blaue Stunde

In der Dämmerstunde, im bläulichen Abendlicht verwischen sich die Grenzen zwischen Phantasie und Wirklichkeit. Cordula Gerndt lässt in ihren Geschichten eine Zwischenwelt entstehen und beschwört Traumbilder herauf, die manch ungeahnten Wunsch erfüllen: Soll ein Friedhofsgärtner die alte Ordnung ins Grab werfen? Kann ein pflichtbewusster Kunstkritiker je aus dem Rahmen fallen? Und wie kam eigentlich die Dämmerung in die Welt?

Cordula GerndtCordula Gerndt,

München, betreibt eine eigene Geschichtenpraxis. Dort arbeitet sie als Erzählerin, Autorin, Kinderbuchlektorin und Pädagogin. „Geschichtenerzählen ist einer der ältesten Berufe, der in unserer Zeit zunehmend neu entdeckt wird. Denn immer deutlicher wird spürbar: Wir brauchen nicht nur mehr und mehr Informationen, sondern vor allem gute Geschichten, die das Wissen, das wir erwerben, sinnvoll verbinden und wirkungsvoll vermitteln.“ www.geschichtenpraxis.de

Mittwoch, 14. März, 20 h

Gemeindesaal der Evangelischen Gemeinde Gnadenkirche,
Hauptstr. 256, Bergisch Gladbach


Selbst der Ozean, falls er sich vermählte...

Vom ewigen Tanz zwischen Mann und Frau erzählt Peter Glass: Ist die Welt nicht wie gemacht für ein erfülltes Miteinander, für das harmonische Duo der Geschlechter?! Selbst der kleine Unterschied müsste kein Hindernis sein, wären da nicht die Qual der Wahl, ein unerwartet züchtiges Strumpfband, der Standesdünkel des königlichen Vaters und die Proportionen des schlampig hingezauberten Prinzen.

Peter GlassPeter Glass,

Königswinter, betreibt professionelles Erzähltheater mit Leib und Seele. Hintergründig, witzig und frech, dann wieder geheimnisvoll, romantisch und berührend öffnet dieser Abend den unerwarteten Blick auf eine Angelegenheit, so vertraut wie die Menschheit alt ist und dabei so unbegreiflich wie die Weite des Himmels. www.geschichtenerzaehler-bonn.de

Donnerstag, 15. März, 20 h

Gemeindesaal der Evangelischen Gemeinde Delling,
Kürten, Delling 16

Anfahrtbeschreibung Delling


Jadeschwert und Pflaumenblüte

Erotische Paraventgeschichten als Erzähltheater nach einer japanischen Überlieferung aus dem 11. Jahrhundert
Nur der schwere Duft von Nelken, Nachtjasmin und Aloe liegt auf der Haut der jungen Hofdame Onogoro. Von ihrem seidenen Lager im Mandelblütenpavillon streift ihr trauriger Blick über die herbstliche Stille des Palastgartens zum Stallburschen Oyu am anderen Ende des Gartens. Er ist blind, doch er weiß mit silberner Zunge Geschichten zu erzählen. Onogoro richtet ihm hinter dem Paravent am Ende ihres Bettes ein Versteck ein. Fortan berühren Oyus verliebte Lippen ihr aufgelöstes lackschwarzes Haar und seine geflüsterten Erzählungen wecken Onogoros erotische Fantasien.

Jana Raile und Gerhard P. BoscheJana Raile und Gerhard P. Bosche,

das Erzählduo aus Lensahn, präsentiert sich kontrastreich: als Mann und Frau verkörpern sie sehr gegensätzliche Qualitäten: Jana Raile männlich-streng, erotisch-schön. Gerhard P. Bosche verspielt-weiblich, ausdrucksstark-bestimmend. Eine geniale Kombination, die Gegensätzliches vereint, Gemeinsames trennt und inspirierend verrückt. www.wortspektakel.de www.erzaehlfest.de www.fairytale.de

Freitag, 16. März, 20 h

Künstlerhaus K44, Bergstr. 44, Kürten


Der lange Abend der Erzähler

In der besonderen Atmoshäre der historischen Gaststätte „Restauration Römer“ und in der Museumsgaststätte „Lingenbacher Hof“ erwarten Sie fünf Erzähler und das Team um die Wirtin, Frau Koloska. Sie feiern mit Ihnen den Weltgeschichtentag. WeltgeschichtentagDie beiden stimmungsvollen Gaststätten befinden sich nebeneinander im Freilichtmuseum Lindlar. Der Zugang zu dieser Veranstaltung erfolgt nur über das Nordtor. (Anfahrtsbeschreibung beachten!).

Gerhard P. Bosche, Peter Glass, Stefan Kuntz und Jana Raile

machen den Anfang. Vielleicht kennen Sie sie schon von einem der vorigen Abende. Aber hier werden die vier Ihnen ganz andere Häppchen servieren, passend zu der historischen Umgebung: Der Schritt über die Schwelle des „Römers“ ist eine Zeitreise: nikotingeschwängerte Luft, Bierdunst, schummriges Licht und die Originaleinrichtung aus den 1920er Jahren. In einzigartiger Weise ist die Atmosphäre einer Fuhrmannskneipe aus Wuppertal-Sandfeld erhalten geblieben.
Während der Pause versorgt Sie das Team vom Lingenbacher Hof und dann geht es weiter mit den

Hoca-Geschichten

Die Geschichten vom weisen Narren Nasreddin Hoca haben in der Türkei eine sehr lange Tradition. Sie gehen ins 13. Jahrhundert zurück und sind im Sufismus, in der islamischen Mystik, verankert. Die Schwänke wurden von den Sheikhs für den Unterricht der Derwische verwandt. Sie sind voller Witz und manchmal erschließt sich der Witz des Weisen erst beim zweiten Hinhören. Eine Begebenheit lässt sich eben auch aus dem ganz ungewohnten Blickwinkel des Narren sehen und offenbart damit eine ganz neue Erkenntnis.

Mehmet DalkilicMehmet Dalkilic,

Linz/Oberösterreich ist in Deutschland aufgewachsen mit den Schwänken des Nasreddin. Er hat sich dem Erzählen gewidmet, um den Zugang zu seiner eigenen Kultur zu pflegen und um die Kommunikation zwischen den Kulturen zu fördern. Darüber hinaus möchte er dazu beitragen, das Erzählen in unseren Alltag zu integrieren. mehmet.d@aon.at
Und hinterher gibt es weitere Häppchen, von der Wirtin und vielleicht von den Erzählern. Damit wir den letzten Abend des Festivals richtig feiern.

Samstag, 17. März, 19 h

Freilichtmuseum Lindlar, Ende nach 22 h


Lebendig erzählen

Workshop mit Erzählkünstler Peter Glass
Ein Workshop für Menschen, die Geschichten erzählen. Oder vorhaben, dies zu tun. Drei Tage im spannenden Feld zwischen Geschichte, Erzähler und Zuhörer. Überraschende Erfahrungen zwischen Sicherheit und Wagnis. Bringen Sie eine Geschichte mit und erproben Sie mit Unterstützung des Workshopleiters, was die Zuhörer erwärmt, fesselt und bewegt.
Was macht Sprache interessant? Wie bekommen die auftretenden Figuren Farbe und Kontur, wie sorgen wir dafür, dass sie ihre Funktion erfüllen? Wie entsteht Spannung und Beteiligung? Wie transportieren wir den Charme, den Humor, die Bedeutung einer Geschichte? Praktische Übungen aus der darstellenden Kunst werden Ihnen erstaunliche Hinweise darauf geben, wie ein Vortrag sich zu einem lebendigen Ereignis wandelt.

Peter GlassPeter Glass

studierte Schauspiel. Nach zahlreichen Engagements an deutschen Schauspielhäusern arbeitete er als Regisseur sowie als Coach für Schauspieler und Erzähler, bevor er selbst der Zunft der Erzählkünstler beitrat. www.geschichtenerzaehler-bonn.de

Workshopzeiten:

Freitag, 16. März, 15 h bis 19.15 h, Samstag, 17. März, 10 h bis 17 h und Sonntag, 18. März , 15 h

im Q 1, Café, Quirlsberg 1, Bergisch Gladbach. Kursgebühr 30 €. Anmeldung erforderlich unter 02202 708870


Festival-Happy-End

Den Ausklang bildet ein offenes Forum mit interessiertem Publikum, den Workshop-Teilnehmern und weiteren angehenden Erzählerinnen. Peter Glass moderiert eine Zusammenkunft, die im Charakter einer Werkschau allen ambitionierten Erzählern Raum bietet, sich gegenseitig kennenzulernen und sich als Erzähler zu versuchen – in einer entspannten Atmosphäre des Ausprobierens, unterhaltsam und anregend für die Zuhörer.
Erzählerinnen dürfen ihr Werbematerial auslegen und werden gebeten, ihren Beitrag vorher telefonisch kurz anzukündigen.

Anschließend

Festival-Klaaf

bei Kaffee und Kuchen mit Stefan Kuntz, Peter Glass, allen Mitwirkenden und Stammgästen.

Sonntag, 18. März, 15 h

im Gemeindesaal der Evangelischen Gemeinde Gnadenkirche, Hauptstr. 256, Bergisch Gladbach Eintritt frei.


Geschlossene Aufführungen in Schulen

Katharina Ritter: Der Hase H, GGS Lohmar-Donrath, 9. März


Martin Ellrodt: Angeln im Meer der Geschichten, GGS Sülztal-Steinenbrück, Overath, 9. März


Heima Hasters: Umweltmärchen, Friedrich-Fröbel-Schule, Moitzfeld, 12. März


Martin Moffor: Wenn der Elefant trampelt, KGS Frankenforst, Bensberg, 12. März

Stefan Kuntz Ohrensessel Foto: Rolf Georg Bitsch
Stefan Kuntz: Geschichten im Ohrensessel, GGS Moitzfeld, 13. März
Foto: Rolf Georg Bitsch


Christiane Willms: Die Reise mit dem Zauberteppich, GGS Moitzfeld, 14. März


Cordula Gerndt: Mein Name ist Hase, GGS Strunde, 15. März


Gerhard P. Bosche: Märchen und Lieder der Indianer, GGS Strunde, Bergisch Gladbach, 15. März


Mehmet Dalkilic: Nasreddin-Hoca-Geschichten, GGS Gronau, Bergisch Gladbach, 16. März

Stand: 22.2.2007

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